Dieses Blog entstand zu einer Zeit, in der vieles gewiss war und ein Weg Hebamme zu werden in Stein gemeißelt vor mir lag. Das ist nun nicht mehr so. An meiner Leidenschaft für die Geburtshilfe hat sich aber nicht viel verändert. Also ergreife ich jetzt wieder die Hand meiner alten Freundin „Blog“ und schreibe weiter – inzwischen mit einem differenzierteren Blick auf Schwangerschaft, Geburt und die Betreuung von Frauen in dieser Lebensphase.

Um euch einen kleinen Blick hinter die Kulisse zu geben:

Ich lebe als junge Frau verkleidet in der deutschen Hauptstadt, zusammen mit meinem Mann und meinen Kindern. Ich gehe wochentags in Vorlesungen und Seminare um mich in die Form einer Sozialpädagogin schmieden zu lassen, des Nachts begleite ich Geburten als Doula. Seit nun einem Jahrzent lodert mein Interesse an der Geburtshilfe – mal sind es glühende Kohlen, mal ein alles verschlingendes Freudenfeuer.

Und mit diesem Blog möchte ich euch daran Teil haben lassen.

 

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  1. spannend deine Seite :-)
    deine Vorstellung deiner Person gefällt mir.
    Ich selbst bin auch in der Hebammenausbildung und Mutter :-)
    ich werde interessiert weiter lesen.

      • Tjaaa… und wie läuft das jetzt so mit Familie und Ausbildung? Seit dem 1. April hast Du ja nichts mehr geschrieben, wahrscheinlich, weil Du zu nichts mehr kommst. *g*

        Das Neueste aus Island: Hier fängt das Studium am 20. August an, ich bin zugelassen worden und habe schon fleissig -meist englischsprachige- Bücher eingekauft. Die ersten 2 Jahre laufen parallel zur Krankenschwesternausbildung, daher ist erst mal A&P, Zellbiologie dran, ausserdem Pflegetheorien und -ganz spannend- Ethik.
        Ich muss gestehen, dass mir Dein Blogeintrag über Abtreibung nächtelange Albträume beschert hat und ich mir von befreundeten Hebis Informationen zu dem Thema geholt habe. Es sieht wohl so aus, als wären die Indikationen für Abtreibungen hier sehr streng, was Abbrüche nach der 12. Woche angehen. Ein 22-wöchiges Baby darf nur bei schwersten Schäden abgetrieben werden.
        Ich habe lange überlegt, und bin zu dem Schluss gekommen, dass es doch für das Baby auch schöner ist, auf dem Arm von jemandem zu sterben, als auf einer Ablage im OP… Ich glaube, bei solchen Fällen muss man für sich selber ein Ritual finden, um als Pflegepersonal von dem Kind abschied zu nehmen. Wenn es eh eine Fehlgeburt ist, sind die Eltern wahrscheinlich daran interessiert, ihr Kind bei sich auf dem Arm zu halten.
        Ich glaube, ich gehe lieber in die Hausgeburtshilfe…

        Zu Familie und Beruf: Mein Mann ist Lehrer und hat Stundenreduzierung beantragt (und bekommen), passt auf unseren Kleinsten -jetzt 15 Mon. alt- auf, während ich lerne und meine Unterrichtsvideos angucke (Fernstudium). Die restlichen drei sind in Schule, bzw. Kiga gut aufgehoben und bekommen dort auch heisses Mittagessen.
        Meine älteste (11) hat allerdings autistische Züge und kann nicht alleine bleiben oder alleine irgendwo hingehen, also müssen wir für sie ein Programm basteln. Zum Glück bekommen wir Hilfe von der Stadt.

        Oona, ich schlage vor, Du schaltest mal Dein Skype ein, wenn Du Deinen Compi hochfährst, damit wir mal in Ruhe chatten können. Ich seh Dich nie onnline… :(

        Lieber Gruss von der Insel!
        elin0905

  2. Hallo Oona,

    hier eine begeisterte Leserin deines blogs! Bin selber Mutter von 2 Kindern und hoffe dieses Jahr endlich mit der Hebammenausbildung beginnen zu dürfen.

    Freue mich auf weitere Beiträge von dir!

  3. Liebe Oona –
    Ich danke dir ganz herzlich fuer die schoen Aussage ueber mein Blog! Das hat mein Herz zu springen gebracht! So schoen ein Deutsche Hebamme blog zu finden….Ich freue mich dien Blog immer zu lesen. Und auch – ich muss dir sagen – Ich habe auch Angst mein emails zu lesen wenn es ein Konflikt gibt – wie du sagtest bei Nummer 7 oben! Da musste ich lachen – weil ich auch ziemlich sensible bin!
    deine neue Leserin
    Kiersten

  4. Hallo Oona,

    das Hebammenthema, das mich im Moment am meisten beschäftigt, ist: Warum will ich eigentlich Hebamme werden?!?
    Ich bin mir sicher, du hast dir auch schon Gedanken darüber gemacht und willst sie mit uns teilen ^.~

    LG
    Vp

      • Hi,

        ich weiß zwar nicht genau, was du mit Sortierhilfe meinst, aber zumindest Formulier- oder Gedankensortier-Hilfe kann ich echt brauchen!

        LG
        Vp

      • Vesper, lass uns doch mal per Skype chatten. Vielleicht kommt da was Gutes bei raus für deine Bewerbungen? :) (Skypename: OonaRosenbaum)

  5. Liebe oona, ich habe erst zwei posts bei dir gelesen und bin höchst angetan. zwischen euch hebammen scheint es unterschiede in den ansichten zu geben, die größer kaum sein könnten. sehr beeindruckend war dein beitrag zur abtreibung. einen herzlichen gruß von einer, die solches hinter sich hat, die gerade langzeit stillt und womöglich erneut schwanger ist. (ihr habt den schönsten beruf, den es gibt.)

  6. Hallo Oona,

    ich bin zufällig über deinen Blog gestolpert und hängen geblieben.
    Ich bin 4-fache Mutter und auch auf dem Weg ins Hebammenstudium ( hier in Island ist das der Bildungsweg).
    Abtreibung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf/Lernen/Praxis/Seminararbeiten, warum will ich Hebamme werden (will ich das überhaupt? Oder den Frauen ihre beglückenden Momente streitig machen?) Interessante Thesen, die Du da aufwirfst.
    Ich würde mich gerne mit Dir privater unterhalten, ich bin auf Skype unter elin7307, oder auch auf Facebook. Oder wir mailen uns mal.

    Lieber Gruss und alles Gute – jetzt müsstest Du Deine Ausbildung ja schon angetreten haben. Guten Einstand!

    Elin

  7. na toll! dann muss ich mir jetzt wohl was neues überlegen. dein blog entspricht so ziemlich genau dem, was ich mir vorgestellt hatte… na vielleicht schreibe ich jetzt einfach kräftig bei dir mit :)
    Übrigens: WUNDERSCHÖN !!! Das spricht mein kleines Mädchenherz in jeder Pore an. ich will gar nicht erst versuchen es besser zu machen.

    Liebe grüße

    • SYM-PHYSE! ;)

      Schade, dass dich das auszubremsen scheint. Ich hoff, das ist nur Schein. Entweder, du ziehst was eigenes hoch – fänd ich gut, weil ich dann sicher einiges verlinken könnte. Oder du mischt tatsächlich hier mit: nur zu! :)
      Ich freu mich sehr, dass es dir gefällt.

      Und du musst ja nicht versuchen, es „besser zu machen“. Lass es einfach rausströmen – ohne Vergleiche. Wie heißt es? Wenn du unglücklich sein willst, musst du unbedingt Vergleiche anstellen.

      • Oona!

        Ich habs mir doch anders überlegt.
        Stolz darf ich dir mein produktives Werk der letzten Tage ans Herz legen und dich einladen, dich mal hier umzusehen :)
        Ich hoffe es gefällt dir.

        Liebe Grüße aus dem Resturlaub

        Miss Symphysis

  8. Hallo liebe Oona!

    Ich bin vor Kurzem zufällig auf deiner Seite gelandet und bin BEGEISTERT!
    Du sprichst mir und vielen anderen Hebammenschülerinnen aus dem Herzen!

    Deine Gedanken gehen schon sehr weit, regen zum Nachdenken vieler Themen an, die man in dem ganzen Klinikleben wieder vergisst und untergehen.

    Vielleicht kannst du dich ja mal per mail melden…. würde mich sehr freuen!! :)

    Lieben Gruß, eine Hebammenschülerin (fast im 3. Jahr) ;)

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